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Bilder vom Jubiläumskonzert gibt’s hier

... das Zupforchester Schneverdingen

04-SaitenFreunde+Gäste

Das Nachwuchsorchester SaitenFreunde wurde im Juni 2015 bereits fünf Jahre alt. Dieser Geburtstag wurde mit einem Konzert gefeiert. Die Monatszeitung “Snevern aktuell” würdigte dies mit einem ausführlichen Konzertbericht:

5 Jahre SaitenFreunde

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SaitenFreunde feiern mit jungen Gitarristen aus Hamburg Geburtstagsparty

Um ihr fünfjähriges Bestehen zu feiern, trafen sich die SaitenFreunde aus Schneverdingen am 14. Juni 2015 mit dem Juniorteam des JugendGitarren-Orchesters Hamburg (JGOH) zu einem gemeinsamen Konzert in der Aula der Grundschule am Osterwald, Schneverdingen. Die Dekoration war mit bunten Luftballons und Papierschlangen, die an zwei Birken hingen, ganz auf einen „Kinder-Geburtstag“ abge- stimmt. Zu jedem Geburtstag gehören Überraschungen und eine solche bereiteten die SaitenFreunde den Gästen bereits mit ihrem ersten Stück. Alle Instrumente und Spieler waren vertauscht worden und mussten während des Stückes an ihren richtigen Platz zurückgebracht werden. Das Publikum staunte nicht schlecht, als mitten im Stück die ersten Spieler aufstanden und an ihren korrekten Platz zurückgingen, während die anderen Spieler ihre Instrumente als Percussions- instrumente nutzten. Am Ende fanden sich alle im Geburtstagslied wieder. Antje Wielert begrüßte anschließend alle Gäste und führte auch weiter durchs Programm. Besonders erfreut waren die Spieler, dass gleich zwei Bürgermeisterinnen das Konzert besuchten. Meike Moog-Steffens brachte ihre Kollegin, die Kinderbürgermeisterin Lilly Baden mit zum Konzert. Weiter ging es mit einer Fahrt in gar geisterhaften Zügen. Auch hier wurden den Instrumenten nicht nur Töne entlockt, sondern anhand von Klopfen oder Saitenziehen ganz merkwürdige Geräusche erzeugt. Es folgte ein Gassenhauer aus dem 16. Jahrhundert. Die Bürgermeisterin überbrachte anschließend die Grüße der Stadt Schneverdingen und lobte die Jugendarbeit des Vereins Saitenwind, zu dem das Orchester SaitenFreunde gehört. Sie hob hervor, wie ungewöhnlich die „handgemachte“ Musik ist und was dieser Beitrag für die positive Entwicklung der kleinen Persönlich- keiten in Zeiten von Smartphone und Co. bedeutet. Mit fünf kleinen Stücken, die der ungarische Komponist Béla Bartók eigentlich für Klavier geschrieben hatte, ging es unterhaltsam weiter. Mit der Titelmelodie aus „Star Wars“ entführten die Zupfmusiker das Publikum nun in ferne Galaxien und den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse. Es folgte eine weitere Filmmelodie: „Der rosarote Panther“, der den Kindern und Jugendlichen in erster Linie als Trickfilm-Figur bekannt ist, betrat nun das Parkett Ab- schließend musste Orchesterleiter Joachim Wielert bei  dem Shanty  „Nassau Bound  –  Sloop John B“ feststellen,  dass  sein  Orchester  plötzlich eigene Wege geht und ihn

nach und nach allein auf der Bühne zurückließ. Zwei Stammspieler, die bereits seit Gründung des Orchesters dabei sind, ließen das Lied als Duo ausklingen, nachdem selbst der Dirigent die Bühne verlassen hatte. Nach einer Umbaupause erläuterten Joachim und Antje Wielert gemeinsam mit dem JGOH-Orchesterleiter Christian Moritz die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Zupforchester SaitenFreunde und dem reinen Gitarrenorchester des JGOH-Juniorteams. Beide Orchester fanden ihre Wurzeln in der Arbeit an Schulen. Heute finden sich bei ihnen Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 15 Jahren (Juniorteam) bzw. 9 bis 14 Jahren (SaitenFreunde) in der Musik wieder. Gestalten bei den SaitenFreunden die unterschiedlichen Klangfarben von Mandoline und Gitarre die Musik, werden die eher homogenen Klänge der Gitarren im Juniorteam durch den Einsatz von Oktav- und Bassgitarre ergänzt. Das Juniorteam erhält über die reine Proben- und Konzerttätigkeit hinaus Anreize, wie beispielsweise die Teilnahme am Orchesterwettbewerb. Nach dem Einstiegsstück „Aura Lee“, vielen bekannt unter der Fassung von Elvis Presley „Love me tender“, ging es kriminalistisch weiter mit der Titelmelodie der James-Bond-Filme. Tänze aus der Renaissance von Erasmus Widmann zeigten die Vielfalt des Gitarrenorchesters und gaben einen Impuls hin zu älterer Musik. Ein Volkslied aus dem Baskenland, bei dem ein junger Mann um seine Geliebte „Ama Gochoa” trauert, ließ für kurze Zeit Wehmut im Konzertsaal einkehren. Das Stück „Rush Hour“ des Hamburger Komponisten Ralph Paulsen-Bahnsen zeigte dem Publikum eindrucksvoll die Facetten der Großstadt in der Hauptverkehrszeit. Danach durfte sich das Schneverdinger Publikum über eine Uraufführung freuen. Die Hamburger Musiker hatten das Stück „Tren Urbano“ von Máximo Diego Pujol im Gepäck, welches die Fahrt in einem argentinischen Regionalzug beschreibt. Das Stück wurde dem Orchester von Pujol im letzten Jahr quasi am Küchentisch des Orchesterleiters Christian Moritz auf den Leib geschrieben – spritzig und rockig-poppig kamen die Rhythmen daher. Mit der geradezu typischen Folkloremusik der Anden und der „Pequena Suite Andina“ fand ein abwechslungsreicher Konzertnachmittag sein Ende.
Antje Wielert
Zupforchester Saitenwind

Bilder vom Jubiläumskonzert gibt’s hier

Musizieren mit "50plus"

Anfang November fand bereits zum vierten Mal der Wochenendlehrgang für die Musiker-Generation "50plus" statt. 15 Zupfer aus sechs Orchestern des Landesverbandes Niedersachsen kamen in der Jugendherberge Müden zusammen – aus unserem Orchester waren Marianne Brocke, Ingrid Ziebell und Hannelore Rutzen als "Wiederholungstäter" sowie Barbara Schlieter als "Neuling" dabei.

Alle Teilnehmer gingen äußerst interessiert und hochmotiviert in die einzelnen Unterrichtseinheiten, um das eigene Spiel, das Zusammenspiel mit den anderen Zupfern und die eigene Technik zu verbessern. Das bewährte Dozententeam Dr. Stefanie Acquavella-Rauch für Mandoline und Johannes Tappert für Gitarre legte den Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Mentalarbeit. Mit viel Geduld, Erfahrung, Überzeugung und Einfühlungsvermögen übten sie mit den Zupfern in Gruppenarbeiten beispielsweise die stressfreie Herangehensweise an scheinbar schwer zu spielende Stücke, Takte oder Notationen. Es wurden "Aufgabenhefte" geführt, in die jeder seine Fragen, Probleme oder eigene Notizen schrieb. Die Aufgabenstellungen wurden zum Teil schriftlich beantwortet, so dass jeder nicht nur während des Workshops, sondern auch zu Hause nacharbeiten konnte und kann.

Jeder Teilnehmer durfte und sollte seine eigenen Erfahrungen einbringen, sich Rat und Hilfe holen, ohne dabei schief angesehen zu werden und so ohne Druck üben und mit den anderen Musikern zusammenspielen. Es entwickelte sich ein tolles Zusammengehörigkeitsgefühl des Aufgenommen sein und Aufgefangen werden. Offenheit und Vertrauen zeichneten das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden aus, jeder wurde als gleichberechtigt wahrgenommen.

Beim Abschlussgespräch bestätigten die Zupfer, dass sie wieder viel Neues dazu gelernt hatten und das eigene Wissen und Können auffrischen konnten. Am Ende des Workshops freuten sich bereits alle darauf, mit Elan, Spaß und Freude in ihren Orchestern zu musizieren. Barbara Schlieter brachte es so auf den Punkt: "Ich war zum ersten Mal bei dieser Zusammenkunft der älteren Zupfergeneration dabei und bin mit einer gewissen Skepsis hingefahren, weil ich mein Instrument noch nicht so lange spiele. Aber ich bin dort wunderbar auf- und angenommen worden. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, jede Menge gelernt und kann das neben meinem Unterricht gut anwenden. Besonders gefallen haben mir die mentalen Übungen und so gehe ich mit neuem Schwung in die Orchesterproben. Ich finde, diese Form der Fortbildung sollte unbedingt fortgesetzt werden".
                                                                                                * * *
Wir freuen uns, dass der Lehrgang nach einigen Schwierigkeiten im Vorfeld nun doch stattfinden konnte! Wir wünschen uns, dass es auch im kommenden Jahr dieses Angebot speziell für die "ältere Generation" geben wird.

    Bericht von Hannelore Rutzen

Orch-Workshop Müden 2014
Or-Müden 2014 a
Or-Müden 2014 b

Auch in diesem Jahr beteiligte sich Saitenwind am 4. Naturpark-Tag und entkusselte die Patenfläche in der Osterheide bei Schneverdingen. Tatkräftige Hilfe und Unterstützung leisteten die SaitenFreunde – Birken- und Kiefernschösslinge hatten keine Chance! Als dann der Schäfer mit seiner Heidschnuckenherde zur Begutachtung der Arbeit vorbeischaute, wurde schnell ein Erinnerungsfoto gemacht. Hier klicken, um Bilder anzuschauen! Alle stellten sich auf, nur die Ziegen fanden es viel interessanter, die Proviantvorräte der Musiker zu inspizieren – und tatsächlich zu verzehren…

30 Jahre

Am 28. Juni feierten wir unser 30-jähriges Jubiläum mit einem Konzert im Bürgersaal der FZB Schneverdingen.

Jubi30

Für einen ausführlichen Bericht zum Jubiläumskonzert bitte hier klicken!

SaitenFreunde und Saitenwind Ein Blick in die Instrumentenausstellung

Alle aktiven Mitglieder von Saitenwind und SaitenFreunde

Blick in die Instrumentenausstellung

Die Saitenschüler überraschen und danken

Die Saitenschüler überraschen und danken

Zhanna Kin und Orchester nach dem letzten Lied

Zhanna Kin und das Orchester nach dem letzten Stück

Die SaitenFreunde haben sich auch mit einem Workshop zur Instrumentenpflege auf dieses Konzert vorbereitet. Bericht und Fotos auf der SaitenFreunde-Seite.

In der Anfang März durchgeführten Jahreshauptversammlung hielten Vorstand und Mitglieder Rückblick auf das Jahr 2013 und gaben einen Ausblick auf die Aktivitäten im laufenden Jubiläumsjahr. Das 30jährige Bestehen von Saitenwind soll am 28. Juni 2014 mit einem Konzert gefeiert werden. Aus der Versammlung fand sich ein Team zusammen, das sich um die Ausgestaltung des Tages rund um das Konzert herum kümmern wird.
Nach den Berichten der Vorstandsmitglieder wurde der Vorstand entlastet und in den neu zu wählenden Posten bestätigt. Birgit Rieckmann, Ilka Hoffmann, Marianne Brocke und Joachim Wielert bilden weiterhin das Vorstandsteam.
In weiteren Tagungsordnungspunkten wurde u.a. beschlossen, dass die Mitgliedsbeiträge vorerst nicht verändert werden und Birgit Rieckmann wurde für mittlerweile über 20 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

Und im April gab es gleich die nächste Möglichkeit, ein langjähriges Mitglied für seine Treue zu ehren: Barbara Wrigge ist seit 20 Jahren aktives Mitglied bei Saitenwind und wurde nach der Probe mit einem kleinen Präsent überrascht.

 

          Im Bild von links nach rechts:
          Ilka Hoffmann, Barbara Wrigge
          und Birgit Rieckmann

Or-Barbara 20 Jahre

Eine kleine Abwechslung zum üblichen Probenabend bot sich für die SaitenFreunde am 20. November 2013. Sie verlegten Ihren Übungsabend auf Anfrage in das Alten- und Seniorenheim “Der Tannenhof” und erfreuten die Bewohner mit einem Mix aus Liedern zum Mitsingen und Zuhören.  Textsicher zeigten die Bewohner sich bei den alten Kinderliedern, die den jungen Musikern teilweise nur noch als Melodien geläufig sind. Abwechslung boten dann die Stücke „zum Zuhören“, bei denen die SaitenFreunde Ihr Können besonders zeigten. Erwähnenswert ist, dass an diesem Abend gleich vier Mitspieler ihr Debüt bei den SaitenFreunden zeigten. Nach nur drei gemeinsamen Proben konnten sie bereits in den Orchesterklang  integriert werden und meisterten ihre Aufgabe bravourös.

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Musik am Abend im Tannenhof

"Saitenwind… das Zupforchester Schneverdingen" spielt

Die Leitung des Alten- und Pflegeheimes "Der Tannenhof“ ist daran interessiert, den Bewohnern des Heimes auch am Abend ein anspruchsvolles Programm zu bieten. Gern nahmen die Mitglieder von "Saitenwind… das  Zupforchester Schneverdingen" die Einladung an, ihren wöchentlichen Probeabend mit einem winterlichen Programm in die Cafeteria des Heimes zu verlegen. Was das Orchester unter der musikalischen Leitung von Joachim Wielert unter der Stabführung von Zhanna Kin dann bot, war weitaus mehr als eine Probe.

Von Petra Struck herzlich begrüßt begann der Abend mit dem schwungvoll dargebotenen „Holländischen Kirmestanz“ für Zupforchester von Paul Walthers. Joachim Wielert führte durch das Programm und erläuterte, dass dieser Tanz zum niederländischen  Königinnentag gespielt würde. Anschließend wurde Schrammel-Musik mit dem Marsch „Wien bleibt Wien“ angesagt. Das Publikum freute sich, im Orchester Ingrid Ziebell wieder zu erkennen, die erst kürzlich mit ihrem Akkordeon zur fröhlichen Unterhaltung im Tannenhof beigetragen hatte. Den Flöten-Part hatte Antje Wielert übernommen. Getragener kam danach die „Schiwago-Melodie“ von Maurice Jarre herüber. Wer wünscht sich nicht: „Wenn ich einmal reich wär…“. Einige Zuhörer summten die bekannte Melodie aus „Anatevka-der Fiedler auf dem Dach“ von Jerry Bock leise mit. Nicht zuletzt zeigte das Orchester seine Modellierfähigkeit unter dem Dirigat von Zhanna Kin bei Vivaldis „Wintertraum“. Obwohl gegenwärtig eher Frühlingslüfte zu spüren sind, rieselten die Töne zart wie Schnee in den Raum. Aufmerksam lauschten alle Anwesenden. Den lebhaften Abschluss des 30-minütigen Programms bildete das neapolitanische Lied „Funiculi-Funicula“ von Luigi Denza. Exakt kamen die Einsätze und fulminant spielte das Orchester mit voller  Spielfreude. Kein Wunder, dass nach einer Zugabe gerufen wurde. Beim „Schnee-Walzer“ von Thomas Koschat wurde begeistert mitgesungen und geschunkelt. Herzlicher Beifall dankte dem Orchester für ein Programm, das sowohl mit  mitreißenden als auch mit leisen Klängen überzeugte.

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Fotos vom Landesmusikfest in Langenhagen am 21. September 2013 gibt es hier (bitte klicken!).

Musik verbindet!  Oder:  Eine neue Freundschaft

Saitenwind Heimbuchenthal SaitenFreunde

Schneverdingen und Heimbuchenthal liegen knapp 500 km voneinander entfernt. Man benötigt mit dem Auto ungefähr 5 Stunden, um von der Lüneburger Heide bis in den unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern zu gelangen. Dort liegt Heimbuchenthal mit seinen rund 2.300 Einwohnern mitten im Naturpark Spessart.

Am ersten September-Wochenende allerdings wurde von dort aus die Lüneburger Heide erkundet: Die Mandolinenfreunde Heimbuchenthal e.V.  unternahmen ihre Konzertreise zu uns in den Norden! Schneverdingen wurde erfreulicherweise als Ausgangspunkt für verschiedenste Unternehmungen in Norddeutschland gewählt.

Warum gerade Schneverdingen? Ganz einfach: Weil es hier die Zupfmusik und uns gibt!

Hier hat sich bewahrheitet: Musik verbindet! Aus Kontakten entstehen Ideen, aus Ideen werden Pläne – Reisepläne und Pläne für das gemeinsame Musizieren. Am Samstag, 7. September 2013 war es dann so weit. Wir veranstalteten gemeinsam unser "Konzert mit Freunden“ im Bürgersaal der Freizeitbegegnungsstätte Schneverdingen.

Am Donnerstagabend vor dem Konzert machten sich beide Vereine schon miteinander bekannt. Das Hauptorchester Saitenwind und die Spessartzupfer merkten in einer gemeinsamen Probe schnell, dass man auf einen fröhlichen und unterhaltsamen Konzertnachmittag zusteuerte. Die Probenzeit ging viel zu schnell vorbei!

Zwei Tage später war es dann endlich soweit. Die Bühne stand, der Saal war dekoriert, alles weitere vorbreitet. Und was dann im Laufe des Nachmittags geschah lässt, sich vielleicht am besten mit diesen beiden Adjektiven umschreiben: hinreißend und mitreißend!

Hingerissen war das zahlreich erschienene Publikum vor allem von den zarten Tönen der beiden Jugendorchester. Die SaitenFreunde spielten unter der Leitung von Joachim Wielert akkurat mal zart und leise, mal energisch und laut Arrangements von Elke Tober-Vogt und bewiesen in der von den Zuhörern eingeforderten Zugabe (Big Ben Melodie in einem Arrangement von Antje & Joachim Wielert) ebenfalls ihr Können. Es hat wieder ganz viel Spaß gemacht Euch zuzuhören und zuzuschauen: beeindruckend, welche positive Weiterentwicklung bei jedem der Auftritte zu hören und zu sehen ist.

Die mitgereisten Jugendlichen der Mandolinenfreunde Heimbuchthal bekamen ebenfalls die Möglichkeit, zu zeigen was in ihnen steckt: Die Darbietung des Popsongs  "California King Bed" von Rihanna zeigte hervorragend, dass Zupfmusik nicht nur traditionelle und klassische Musik umfasst. Hinreißend schön vorgetragen und unter die Haut gehend  - so bieten Gitarre und Mandoline viele Chancen, die sogenannte populäre Musik in das Repertoire einzubinden.

Mitreißend waren dann die Vorträge der beiden Hauptorchester. Wir gaben unter der Leitung von Zhanna Kin den Auftakt. Unter anderem mit dem Marsch "Wien bleibt Wien" und dem "Scherzo" von Ingo Brzoska wurden zwei neu erarbeitete Stücke präsentiert, in denen den Musikerinnen und Musikern die große Spielfreude anzusehen war. Nach einer Pause und Bühnenumbau dirigierte Sabine Geis die Mandolinenfreunde Heimbuchenthal  u. a. nach Südamerika. Die typischen Rhythmen von Beguine und Mambo übertrugen sich auf das Publikum und jeder wurde angesteckt, zumindest mit dem Fuß mit zu wippen. Begeisternd was in den weiteren Stücken außerdem die Solisten Christopher Gold (Mandoline) und Jessica Dierks(Klarinette) zeigten.

Und dann wurde es früher als eigentlich geplant, voll auf der Bühne. In der Probe am Donnerstag war schnell entschieden, dass "Probier's mal mit Gemütlichkeit" auch von uns mitgespielt würde. Wie vorgesehen, ging es dann weiter: von den Dirigentinnen Zhanna Kin und Sabine Geis abwechselnd geleitet – folgten bekannte Melodien in schwungvollen Arrangements.  Auf "Wenn ich einmal reich wär" folgten die Titelmelodie aus "Fluch der Karibik" und "Wind of Change".

Bei "I will follow him" zeigten wir dann exemplarisch, was für uns alle Zupfmusik ist: hinreißend zart und ruhig zu Beginn – voller Kraft und mitreißend zum Ende! Ein absolut gelungener und beeindruckender Auftritt!

Im Anschluss packten alle mit an, die Bühne abzubauen, den Saal aufzuräumen und den gemütlichen Teil des Tages vorzubereiten. Bei einem gemeinsamen Abendessen war endlich genug Zeit "die anderen" besser kennenzulernen und sich auszutauschen. Man verstand sich hervorragend und es wurden gleich schon die nächsten Ideen und Pläne entworfen: ein Gegenbesuch von uns in den Spessart in 2015!

Saitenwind und Heimbuchenthal Sabine Geis
Plakat zum 070913

Mehr Fotos zum Konzert gibt es hier!

Saitenwind vertreibt die Regenwolken

Am 29. Juni  bereicherten wir das Schneverdinger Stadtfest mit zwei Auftritten in der Schafstall-Kirche im Walter-Peters-Park. War die Kirche beim ersten Auftritt wirklich gut gefüllt, hatte der zweite Auftritt eher den Charakter eines Exklusiv-Konzertes für knapp 15 Zuhörer. Aber das hinderte uns nicht daran, jeweils eine halbe Stunde lang einen kurzen und unterhaltsamen Einblick in unser Repertoire zu bieten. Bekannte Filmmelodien wechselten sich mit südamerikanischen Melodien ab. Joachim Wielert führte gewohnt launig durch das Programm und am Ende fühlten wir uns tatsächlich ein wenig dafür verantwortlich, dass sich gegen 15:30 Uhr nach unserer Version von "Wind of change" die Regenwolken verzogen und es doch noch einen sonnigen Nachmittag in Schneverdingen gab.

Besonders freuen wir uns, dass der erste SaitenFreund den Schritt in das Hauptorchester geschafft und seine Premiere bei den Großen bravourös gemeistert hat.

Stadtfest1
Stadtfest3

Auch die SaitenFreunde haben ihren Beitrag zum Stadtfest geleistet. Mehr dazu hier.

Stadtfest2
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Gelungenes Geburtstagskonzert

Endlich war es soweit, wir haben die Idee, die Joachim Trekel im Spätsommer 2012 an uns herangetragen hatte, am 1. Juni 2013 umgesetzt. Der Komponist Gottfried Glöckner aus Alt Madlitz, Brandenburg, wurde 75 Jahre und wir haben aus diesem Anlass einige seiner Stücke eingeübt und ein Konzert für ihn gegeben. Dass wir das Konzert in der St.-Ansgar-Kirche in Schneverdingen veranstalteten, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, passt doch hervorragend und schnell hatten wir damit auch unseren Konzerttitel gefunden: Geburtstagskonzert.

Im Mittelpunkt sollten die Stück von Gottfried Glöckner stehen, aber unaufdringlich war auch das zweite Geburtstagskind ständig präsent - die wunderbare Akustik der Katholischen Kirche! Aber der Reihe nach:

Das Gitarrenensemble von Saitenwind unter der Leitung von Antje Wielert spielte zu Beginn den “Frankfurter Kanon” von Gottfried Glöckner und eröffnete damit den Teil des Konzertes, der ganz im Zeichen des Komponisten stand. Eine musikalische Reise durch den Tag wurde von Saitenwind gestartet: von der ”Fröhlichen Morgenmusik” aus dem ”Radiowecker”, über ein “Gespräch im Stadtcafé”, dem Lauschen der ”Frühlingsglocken“, dem Betrachten des “Fidelen Fridolin” bis hin zum Tango “Cubacubana”, das Hauptorchester Saitenwind unter der Leitung von Zhanna Kin zeigte dem Publikum, welche Klangvielfalt in alltäglichen Situationen steckt. Zhanna führte mit ihrem eleganten und exakten Dirigat sicher durch alle Stücke und lieferte damit eine bravouröse Premiere als Dirigentin in Schneverdingen ab.

Herr Glöckner, der mit seiner Frau Helga extra nach Schneverdingen angereist war, ließ es sich an dieser Stelle nicht nehmen, vor das Orchester zu treten. Er bedankte sich rührend bei Saitenwind und Zhanna Kin für die Erarbeitung seiner Stücke und die Aufführung in diesem schönen Rahmen sowie beim Publikum für seine Aufmerksamkeit. Mit großem Applaus wurden alle Beteiligten in die Pause entlassen.

Der zweite Konzertteil wurde von den SaitenFreunden, … dem jungen Zupforchester Schneverdingen eröffnet. Unter der Leitung von Joachim Wielert zeigten sie, welch enorme, positive Entwicklung sie im vergangenen Jahr gemacht haben. Sie begeisterten das Publikum mit ihrem akkuraten Spiel bei ”Oh when the saints”, ”Knock Out” sowie dem ”Dahlmanns Cakewalk” aus ”Two Pieces for Beginners” und der Uraufführung von ”Big Ben & Friends”. Die jungen Musiker meisterten die Herausforderung, die diese Bearbeitung mit den Glockentönen von Westminster bot, hervorragend - vier Töne in eine kunterbunte Melodie- und Rhythmusvielfalt verpackt. Belohnung waren langanhaltender Applaus und die Aufforderung zum Spielen einer Zugabe. Das habt Ihr echt toll gemacht!

Anschließend trat das Hauptorchester Saitenwind noch einmal vor die Zuhörer. Mal schwungvoll und besinnlich, mal getragen und verträumt - die Musiker von Saitenwind zeigten, welche Bandbreite ihr Repertoire aufweist. Insbesondere die Solistinnen Antje Wielert auf der Blockföte (”Concertino Veneziano”) und Ilka Hoffmann auf der Oktavgitarre (”La Berceuse de Gabriel”) trugen mit ihrem gekonnten Spiel zu einer weiteren Facette des Orchesterklangs bei. Und wie oben schon angedeutet, vor allem beim ”Concertino Veneziano” beeindruckte uns und die Zuschauer die phantastische Akustik der St.-Ansgar-Kirche. Die Blockflötenstimme schwebte quasi über allen Köpfen und die Oktavgitarre konnte sich beim Wiegenlied problemlos über den Orchesterklang setzen. Der geplante Abschluss “Zitherballade” war dann aber noch nicht das Ende des Konzerts, erst nach zwei Zugaben durften sich die Musiker von den zahlreich erschienenen Zuschauern verabschieden.

Nach dem Konzert verbrachten wir mit beinahe allen Beteiligten - den SaitenFreunden, Saitenwind, Eltern, Freunden und dem Ehepaar Glöckner - noch einen gemütlichen Abend im Restaurant. Bei leckerem Essen, Getränken und vielen Gesprächen schlossen wir diesen ereignisreichen Tag fröhlich und zufrieden ab.

Unser Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Katholische Kirche, insbesondere an Frau Gevers, die uns bei den Vorbereitungen und dem Schmücken der Kirche so helfend und immer freundlich zur Seite stand.